Die 12 neusten RSS-Einträge aus aus den
DARC News
- 30.10.2026 DARC-Seminarzentrum gewährt Einblicke in eine Erfolgsgeschichte

Rund 40 interessierte Funkamateure aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen vom 30. Oktober bis zum 1. November an einem Funktionsträgerseminar des DARC e. V. im Amateurfunkzentrum teil. Die Veranstaltung bildet den Abschluss des diesjährigen Seminarprogramms des Amateurfunkverbands mit hunderten Teilnehmern. Das DARC-Seminarzentrum in der Baunataler Lindenallee ist bereits seit 20 Jahren die Anlaufstelle für Funkamateure, die sich in ihrem Verein ehrenamtlich engagieren.
Die Funktionsträgerseminare, aufgeteilt in eine Veranstaltung für Ehrenamts-Neueinsteiger und eine für Fortgeschrittene, geben den Aktiven das Rüstzeug an die Hand, um die vielfältigen Aufgaben in den rund 1000 DARC-Ortsverbänden zu bewältigen. Die Themenbandbreite reicht von Rechts- und Verwaltungsfragen im Ehrenamt über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, digitale Themen und Konfliktmanagement bis hin zum Freiwilligenmanagement und der Nachwuchsgewinnung. Ergänzt wird das Tagesprogram durch Von hoher Bedeutung bei den Seminaren ist nicht nur die reine Wissensvermittlung: „Wir legen starken Wert auf den intensiven Austausch aller Beteiligten. Die Erfahrungen unserer ehrenamtlich tätigen Mitglieder können anderen Anregung und Hilfe sein, und unseren Fachreferenten helfen sie, inhaltlich stets am Puls der Zeit zu sein“, so DARC-Pressesprecherin Stephanie C. Heine. Auch im Jahr 2027 wird das Baunataler Seminarprogramm des DARC im gewohnten Umfang fortgesetzt. An vier Terminen (5.–7.3., 9.–11.4., 27.–29.9., 29.–31.10.) erhalten je eine Seminargruppe von Einsteigern und Fortgeschrittenen tiefe Einblicke in die Ehrenamtswelt des Amateurfunks.
- 30.10.2026 FunkWX - Halloween-Aurora?

An Halloween erreicht schneller Sonnenwind aus einem koronalen Loch die Erde. Daher ist mit erhöhter geomagnetischer Aktivität und Aurora-Effekten zu rechnen. Eine erhöhte Aktivität gibt es möglicherweise schon heute, wenn eine CME an der Erde vorbeizieht. Aufgrund drei sehr kleiner Sonnenfleckenregionen bleibt dagegen das Flareririsko sehr gering (M01% X01%). Mäßige bis gute Bedingungen. |
- 29.10.2026 Wissenschaftliche Community würdigt Lebensleistung von Ulrich L. Rohde, DJ2LR/N1UL

Zwei aktuelle Auszeichnung würdigen die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen des Forschers und Unternehmers Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. mult. Ulrich L. Rohde, DJ2LR/N1UL: die Medaille Bene merenti der Bayerischen Akademie der Wissenschaften sowie die Distinguished Affiliate Professorship der Technischen Universität München (TUM).
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h. c. mult. Ulrich L. Rohde (86) wurde jetzt mit der Medaille Bene merenti in Gold durch die Bayerische Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Damit ist der gebürtige Münchner, der heute in den USA lebt, erst die dritte Persönlichkeit, die in den vergangenen 45 Jahren diese Ehrung durch die Gelehrtengemeinschaft erhalten hat. Die Medaille ehrt Persönlichkeiten, die sich um die Akademie in herausragender Weise verdient gemacht haben. Als interdisziplinäre Plattform wisse die angesehene Institution die Arbeit und Wirkung ihres Ehrenmitglieds zu schätzen, was sie mit der Verleihung des Titels nun öffentlich mache, sagte deren Präsident Prof. Dr. Markus Schwaiger.
Einen „Brückenbauer zwischen Bayern und der Welt“ nannte Prof. Dr. sc. techn. Gerhard Kramer, Mitglied der Akademie, in seiner Laudatio Ulrich L. Rohde. Er verkörpere „die Verbindung zwischen Forscher und Förderer“ und sei schon für die personifizierte Verbindung aus großen Entdeckungen und Lebenswerk ein würdiger Empfänger der Medaille. „Er vereint die deutsche Ingenieurstradition mit einer internationalen Perspektive – nicht als abstraktes Ideal, sondern als Lebensweise, die sich in seiner eigenen Biografie widerspiegelt“, so Kramer.
In einem Festakt auf dem Campus der TU in Garching erhielt Ulrich L. Rohde darüber hinaus die Distinguished Affiliate Professorship der Hochschule. Er ist damit Vollmitglied des Lehrkörpers der Hochschule, einschließlich Promotionsrecht. Der ganzheitliche Ansatz, der die Arbeit Rohdes prägt, so Prof. Dr. Hans-Joachim Bungartz, Dekan der TUM School of Computation, Information and Technology der TUM, zeige sich nicht nur in seinen zahlreichen Publikationen, sondern auch am Firmenportfolio des Unternehmens Rohde & Schwarz, dem er als Miteigentümer Impulse liefere.
Laudator Prof. Dr.-Ing. Thomas Eibert, Inhaber des Lehrstuhls für Hochfrequenztechnik an der TUM, sagte, dass Rohde weit über seinen ursprünglichen forscherischen Schwerpunkt „Antenne“ und „Funk Frontend“ Akzente gesetzt und Unternehmen entwickelt, die bis heute ihre Spuren am Markt hinterlassen. Mit Lehrtätigkeiten in Deutschland, den USA, Rumänien und Indien wirke zudem seine Kompetenz auf globaler Ebene; die Berufung zum Visiting Scientist ans Massachusetts Institute of Technology (MIT) 2025 habe das Arbeitsfeld noch einmal bedeutend erweitert. Der Präsident der TUM, Prof. Dr. Thomas F. Hofmann, würdigte die Wirkung Rohdes auf künftige Forschergenerationen: Über Rohdes Lehrbücher, die als Standard gelten, würden diese mit umfassendem Grundlagenwissen versorgt. „Sie haben eine tiefe Handschrift in der Wissenschaft hinterlassen“, stellte er fest. „Damit wird Ihr Pioneering Spirit weitergegeben.“
Bei der Verleihung war hoher Besuch aus dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) anwesend: Philip J. Erickson W1PJE, Director MIT Haystock Obervatory, und Prof. Tomas Palacios, Director Microsystems Technology Laboratories (MTL) am MIT.
- 29.10.2026 Deutschland-Rundspruch 43/2026, 44. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880
Deutschland-Rundspruch 43/2026, 44. KW
Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 22. Oktober 2026, 17:30 UTC. Die aktuelle Audiofassung gibt es auch als RSS-Feed unter www.nord-ostsee-rundspruch.de/category/deutschland-rundspruch und als mp3 unter www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3. Die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
. . . - 28.10.2026 ERMINAZ-2U und -2V erhalten OSCAR-Nummern

Am 1. Oktober 2026 wurden die drei von der AMSAT-DL entwickelten PocketQube-Satelliten ERMINAZ-2U, ERMINAZ-2V und ERMINAZ-2X von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien gestartet. ERMINAZ-2U und -2V sind erfolgreich in Betrieb und verfügen unter anderem über SSDV- und Digipeater-Nutzlasten. ERMINAZ-2X konnte dagegen bislang nicht empfangen werden. Auf Antrag der AMSAT-DL erhielten die beiden aktiven Satelliten nun die OSCAR-Bezeichnungen AMSAT-OSCAR 129 (AO-129) für ERMINAZ-2U und AMSAT-OSCAR 130 (AO-130) für ERMINAZ-2V.
Die Abkürzung OSCAR steht für„Orbiting Satellite Carrying Amateur Radio“. Diese Bezeichnung hat im Amateurfunk eine lange Tradition: Der erste Amateurfunksatellit OSCAR 1 wurde bereits am 12. Dezember 1961 gestartet. Seitdem ist es üblich, Amateurfunksatelliten nach erfolgreichem Erreichen des Orbits eine OSCAR-Bezeichnung zu verleihen. Die Vergabe und Nummerierung wird heute von der AMSAT verwaltet.
Mit AO-129 und AO-130 wird damit eine Tradition fortgeführt, die bis in die Anfangsjahre der Raumfahrt zurückreicht und erfolgreiche Amateurfunksatelliten aus aller Welt unter dem gemeinsamen Namen OSCAR verbindet.
- 27.10.2026 Vortrag: Antennensimulation mit 4nec2

Am 29. Oktober findet auf dem Treff.DARC der Vortrag „Antennensimulation mit 4nec2“ statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Weitere Informationen nebst dem Teilnahmelink finden Sie auf treff.darc.de . Der Inhalt umfasst Download und Installation von 4nec2, erste Schritte am Beispiel Dipol, Ergebnisauswertung, Modellierung und Simulation weiterer Antennentypen. Abschließend werden von Hubert, DK3RU, verlustbehaftete Materialien, Bodeneinfluss, Anpassnetzwerke und Optimierung behandelt.
- 27.10.2026 Vorträge für die FOSDEM 2027 gesucht

Der Amateurfunk-DevRoom auf der FOSDEM 2027 in Brüssel bringt Menschen zusammen, die freie und quelloffene Funksoftware und -hardware entwickeln, nutzen und analysieren: SDR-Entwickler, Funkamateure und Satellitenforscher. Wenn Sie etwas gebaut, gemessen oder Reverse Engineering betrieben haben, das mit dem Medium Funk zu tun hat, möchten die Veranstalter davon erfahren. Gesucht werden Vorträge, die die „Black Box“ öffnen. Wie funktioniert die Wellenform, wie habt ihr sie entschlüsselt und was habt ihr damit gebaut?
Mögliche Themen:
Neue Entwicklungen bei Amateurfunkmodi,
Software-Tools für Funkamateure,
freie und offene Funkhardware,
Satellitenkommunikationssysteme: Open-Source-Modems, Wellenformen und Protokollstacks, Bodenstationssoftware und Netzwerke,
LEO-Konstellationen aus der Perspektive des Bodens: Signalerfassung, Analyse und Reverse Engineering von Downlinks
Gelegenheitssignale: Nutzung von Satellitensignalen für Zwecke, für die sie nie konzipiert wurden (Positionsbestimmung und Zeitmessung, passives Radar, Reflektometrie, Erfassung von Ionosphären- und Ausbreitungsdaten),
Kreative Wiederverwendung von Weltraum- und Bodeninfrastruktur: Amateurfunk-Transponder, umfunktionierte Endgeräte und Antennen aus dem Verbraucherbereich, kostengünstige Empfangsketten
VLF-Systeme, Radioastronomie, Ausbreitungsüberwachung
Unterhaltsame Funk-Hacks
Reichen Sie Ihren Vorschlag unter https://pretalx.fosdem.org/fosdem-2027/cfp ein: Wählen Sie „Submit a proposal“ und dann den Track Amateur-Radio aus. Einreichungsfrist: 23.11.2026. Benachrichtigung über die Annahme erfolgt am 1. Dezember. Das Programm wird eine Woche später veröffentlicht. Der Devroom-Termin ist Sonntag, 31. Januar 2027 vormittags, in Brüssel (Belgien). Für einen Kurzvortrag steht ein 25-minütiger Zeitblock, einschließlich 5 Minuten für Fragen und Antworten zur Verfügung.
Die FOSDEM ist eine technische Community-Konferenz. Die Veranstalter möchten sehen, wie Ihr Projekt funktioniert, welche Herausforderungen es gab und was Sie daraus gelernt haben. Live-Demos und Prototypen sind neben Folien sehr willkommen. Präsentationen im Marketing-Stil werden nicht akzeptiert, und die Vorträge müssen sich auf freie und Open-Source-Software oder Open-Hardware beziehen. Alle Vorträge werden aufgezeichnet und live gestreamt. Mit der Einreichung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Vortrag unter derselben Lizenz wie alle FOSDEM-Inhalte (CC BY) veröffentlicht wird. Der endgültige Zeitplan wird auf der FOSDEM-Webseite veröffentlicht. Alle Zeiten sind in Brüsseler Ortszeit (MEZ, UTC+1) angegeben. Kontakt & Fragen: opensource(at)iaru-r1.org. Darüber berichten Bastien, ON4BCY, und Marc, HB9SSB, Koordinator für Open-Source-Projekte der IARU-Region 1. - 27.10.2026 5000. Benutzeranmeldung im Wavelog@DARC

Am Montag den 26.10.2026 haben wir die 5000er Benutzermarke in Wavelog@DARC überschritten.
DARC Vorstandsmitglied Ronny Jerke, DG2RON, zeigt sich sehr erfreut über die anhaltend große Resonanz.
Normalerweise berichten wir an dieser Stelle über Neuerungen und Verbesserungen, welche regelmäßig eingespielt werden und Wavelog noch besser machen.
Heute nutzen wir die Gelegenheit, um über die 5000. Anmeldung zu berichten.
Die zehnjährige Laura, DN9YLL, die am letzten Schultag vor den Sommerferien erfolgreich die Prüfung abgelegt hatte, hat sich heute bei Wavelog angemeldet.
Die Wahl fiel ihr leicht, da Papa Daniel, DJ2DD, seit über einem Jahr Wavelog benutzt und sehr begeistert ist.
Sie freut sich über:- die Tatsache, dass es in der DARC-Mitgliedschaft inklusive ist
- einfache Bedienung
- tolle Übersichten > "am Besten gefällt mir die Globus-Ansicht"
- schnell erstellte Diplom-Auswertungen und
- den integrierten Contest-Kalender, der einem das Suchen auf externen Webseiten erspart, sagt Daniel
Es ist "das Schweizer Taschenmesser zum Loggen", schwärmen Laura und ihr Papa.
Danke speziell an:- Das Wavelog-Entwicklerteam, im einzelnen DF2ET, DJ7NT, HB9HIL und LA8AJA.
- Das Support- und Betriebsteam für Wavelog@DARC, bestehend aus DO8MKR, DG0TM und DG9VH.
Ronny Jerke, DG2RON, zuständiges DARC Vorstandsmitglied.
- 26.10.2026 Ein voller Erfolg: der 53. Dortmunder Amateurfunkmarkt

Mit über 1.000 Besuchern, einer stets gut gefüllten Halle, einem bestens angenommenen Vortragsprogramm und einem vielfältig sortierten Funkmarkt fällt die Bilanz sehr positiv aus: Der 53. Dortmunder Amateurfunkmarkt – erstmals in Kamen ausgerichtet – war ein rundum gelungener Veranstaltungstag, der sowohl bei den Besuchern als auch bei den ideellen und kommerziellen Ausstellern für Zufriedenheit gesorgt haben dürfte.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Veranstalter Dortmunder Amateurfunk Treffen DAT e. V., den Ausstellern – darunter zahlreiche professionelle Amateurfunkhändler – und natürlich den zahlreichen Besuchern, die diesen Amateurfunkmarkt zu einem solchen Erfolg gemacht haben. Auch den Referenten des Vortragsprogramms gilt dieser Dank: Sie präsentierten spannende Themen in gewohnt großer Amateurfunk-Bandbreite.
Die Veranstaltung hat eindrucksvoll gezeigt: Die Begeisterung für den Amateurfunk lebt – und das gemeinsame Hobby verbindet Menschen über alle Altersgruppen und Entfernungen hinweg.
Wir freuen uns auf das kommende Jahr mit Euch! - 26.10.2026 Weiteres Erde–Venus–Erde Experiment geglückt

Am 17. und 18. Oktober 2026 sendete das Radioteleskop von Dwingeloo Signale in Richtung des Planeten Venus. Die von der Venus reflektierten Signale wurden vom Astropeiler Stockert empfangen. Die Signale legten von Dwingeloo zur Venus etwa 42 Millionen Kilometer zurück und etwa die gleiche Strecke zurück nach Stockert – eine Hin- und Rückreise von fast fünf Minuten. Aus den Echos konnte erfolgreich eine zehnstellige Nachricht entschlüsselt werden: „VENUS ECHO“.
Das Senden eines Signals zur Venus und der Empfang des Echos wurde zuvor nur zweimal von Funkamateuren vorgenommen: 2009 von AMSAT-DL und 2025 von demselben Team wie in diesem Jahr. Im Vergleich zu 2025 wurde mehr als nur ein CW-Ton gesendet. Die erfolgreich empfangene Nachricht wurde in Zusammenarbeit mit dem Open Research Institute (ORI) in einer speziell entwickelten Wellenform (M-FSK) moduliert. Zu ihrer Decodierung war eine Mittelwertbildung über etwa 40 Minuten der empfangenen Echos erforderlich. Zu den weiteren gesendeten Signalen gehörten Slow-CW und Zadoff-Chu-Sequenzen. Ihre Echos konnten aus den Aufzeichnungen nicht wiederhergestellt werden. Ein erfolgreiches EVE-Experiment kann nur um die untere Konjunktion der Venus herum stattfinden, wenn sie der Erde am nächsten ist. Weitere Informationen zum Radioteleskop Dwingeloo: https://www.camras.nl/en.
- 26.10.2026 Aktuelle Conteste KW 44/2026

Conteste in der Kalenderwoche 44/2026 - 26.10.26 bis 01.11.26 ►
Mo 26.10.26 Di 27.10.26 Mi 28.10.26 Do 29.10.26 Fr 30.10.26 Sa 31.10.26 So 01.11.26 16:30 - 17:29
OK1WC Memorial
[CW] [80/40m]18:00 - 22:00
NRAU Activity
[alle][µW]19:00 - 20:00
CWT Mini Contest
[CW] [160 - 10m]07:00 - 08:00
CWT Mini Contest
[CW] [160 - 10m]12:00 < Russian Multimode Contest> 11:59
[alle] [160-10m]20:00 - 22:00
RSGB FT4 Contest
[FT4][80 - 10m]17:00 - 21:00
SP Activity
[CW/SSB/FM] [µW]12:00 < UKEI DX Contest > 12:00
[SSB] [80 - 10m]19:30 - 22:30
RSGB Activity
[alle] [µW]06:00 - 08:59
SK Memorial
[CW] [80/40m]19:30 - 20:29
TTC-SPCWC
[CW] [80/40m]07:00 - 12:00
Holzhammer CT
[alle][80/2/70]xxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxx 14:00 - 17:00
HSC-CW Contest
[80m - 10m]15:00 - 15:30
Sunday Race
[CW] [80m]xxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx - 25.10.2026 Die Ausbreitungsvorhersage für November 2026

Im November 2026 dürften sich für Kurzwellenfunker sehr interessante Ausbreitungsbedingungen ergeben. Der Sonnenzyklus 25 befindet sich zwar bereits etwas hinter seinem Höhepunkt, die verbleibende Sonnenaktivität sollte jedoch weiterhin hoch genug sein, um die höheren Kurzwellenbänder regelmäßig zu öffnen. Gleichzeitig sorgen die im Herbst deutlich längeren Nächte für bessere Bedingungen auf den unteren Bändern. Diese Kombination macht den November traditionell zu einem der attraktivsten Monate für den weltweiten Funkverkehr. ▶️
Für einen Standort mittlerer Breite werden die oberen Bänder, insbesondere 10, 12 und 15 Meter, voraussichtlich noch häufig brauchbar sein. Auf 10 Meter sind weiterhin zahlreiche DX-Verbindungen nach Nord- und Südamerika, Afrika sowie zeitweise nach Asien und in den Pazifikraum zu erwarten. Die Bänder 12 und 15 Meter dürften sogar noch etwas zuverlässiger arbeiten und über viele Stunden hinweg stabile Verbindungen über große Entfernungen ermöglichen.
Das 20-m-Band bleibt voraussichtlich das universellste DX-Band. Tagsüber und oft auch bis in die Nacht hinein sollten Verbindungen in nahezu alle Weltregionen möglich sein. Ergänzt wird es durch 17 Meter, das bei guten Sonnenbedingungen häufig besonders ruhige und effiziente DX-Möglichkeiten bietet.
Auf den tieferen Frequenzen beginnt im November die eigentliche DX-Saison. Die längeren Dunkelheitsphasen reduzieren die Dämpfung in der Ionosphäre, sodass 40 Meter in den Abend- und Nachtstunden ausgezeichnete Reichweiten erreichen kann. Auch 80 Meter profitiert erheblich von den winterlichen Bedingungen und ermöglicht bei ruhiger geomagnetischer Lage regelmäßig transatlantische Verbindungen. Für Liebhaber des Topband-DX-Bands wird 160 Meter zunehmend interessant, da die langen Nächte die Voraussetzungen für weite Verbindungen deutlich verbessern.
Insgesamt spricht vieles dafür, dass der November 2026 einen seltenen Vorteil bietet: Während die oberen Bänder dank des noch aktiven Sonnenzyklus weiterhin oft geöffnet sein werden, erreichen gleichzeitig die unteren Bänder ihre saisonale Hochform. Dadurch stehen praktisch alle Amateurfunkbänder zwischen 160 und 10 Metern für interessante DX-Aktivitäten zur Verfügung.
Der wichtigste Unsicherheitsfaktor bleibt das Weltraumwetter. Stärkere koronale Massenauswürfe oder längere Phasen erhöhter geomagnetischer Aktivität können die Ausbreitung kurzfristig deutlich verschlechtern, insbesondere auf transpolaren Wegen und auf den höheren Frequenzen. In ruhigen geomagnetischen Phasen hingegen darf man im November 2026 auf außergewöhnlich gute DX-Möglichkeiten hoffen.
Für DX-orientierte Funkamateure ist zu erwarten, dass insbesondere die Wege nach Nordamerika, Südamerika und Afrika sehr zuverlässig funktionieren, während Japan, Australien und Neuseeland vorzugsweise über 15, 20 und 30 Meter in den Morgen- und Abendstunden gute Chancen bieten. November 2026 könnte damit einer der attraktivsten Funkmonate des gesamten Jahres werden.